Harleystammtisch-Sande
Die Idee:
Im Frühjahr 2005 trafen sich Achim und Eckhard des Öfteren im „Mittelpunkt“ in Sande. Beide sind Harleyfahrer, die unterschiedlicher nicht sein können. Eckhard der Road Captain eines großen deutschen MC und Achim der keinem Club zugehörig ist oder war. Dennoch hatten sie ein Ziel, mehr Moped fahren.
Schnell kam das Gespräch auf die ganzen „faulen Säcke“, die zu Haus saßen und alle eine Harley in der Garage stehen hatten, diese aber kaum noch bewegten. Allein in Sande zählten die Beiden so viele Harley-Besitzer, die sie kannten, dass dies ihre Motivation anschob. Sie wollten versuchen, in Sande einen „Harley-Davidson-Stammtisch“ zu gründen mit den Zielen
- mindestens eine Ausfahrt im Monat
- regelmäßige Stammtischtreffen
- alles völlig ungezwungen, kein Muss
1.Harleystammtisch im Mittelpunkt
Eckard und Achim legten los. Alle Sander Harleybesitzer, von denen die Beiden wussten, erhielten eine Einladung und es fand der erste Harleystammtisch in Sande im „forever Mittelpunkt“ statt. Die Idee von dem „Lockeren Haufen ohne Zwang“ kam gut an und sprach sich rum. Das zeigten nicht zuletzt die Ausfahrten mit den vielen Teilnehmern. Immer wieder tauchten Leute auf, von denen man nicht einmal ahnte, dass sie eine Harley im „Keller“ haben. Die Stammtischtreffen fanden nun einmal monatlich statt.
1. Party
Am 22. April 2006 fand dann die Jahresparty im „forever Mittelpunkt“ statt. Live spielte die junge Gruppe „Blues Heppen`s“. Beeindruckend war, wie der Schlagzeuger sein Instrument so bearbeitete, dass es sich zerlegte. Doch eine „Hutsammlung“ linderte den Schmerz. (…ist ja ein Phänomen, wie viel Geld den Mopedfahrern gute Mucke wert ist!) Die Logistik wurde von den Wirtsleuten organisiert. Die Feier war ein voller Erfolg, doch der Mittelpunkt nicht „forever“.
Harleystammtisch nun im „Friesenhof“
Ende 2006 machte der Mittelpunkt zu doch Hardy stellte den ehemaligen „Friesenhof“ in Gödens/Sande für die Treffen zur Verfügung. Dies lief sehr unproblematisch. Privat für den Stammtisch, an dem er selbst teilnahm, öffneten Hardy die Pforten und sorgte immer für Gemütlichkeit und dass es im Winter auch warm ist.
2. Party
Die zweite Jahresparty fand am 28. April 2007 rund um den Friesenhof statt. Hier konnten nun Zeltmöglichkeiten, Lagerfeuer, Zimmer und Frühstück angeboten werden. Live spielte die Gruppe „Sonic Brew“, doch auch die Musikzusammenstellung der „Dosenmucke“ kam sehr gut an. Trotz einem enormen Überangebot an Veranstaltungen an diesem Wochenende kamen Leute von überall. Sogar Clubs, die selbst Veranstaltungen auszutragen hatten, schauten kurz vorbei und brachten ihre Gäste mit.
Unfall
Mitte September 2007 ereignete sich ein schlimmer Unfall. Schon auf der Rückfahrt von einer Tour überholt ein entgegenkommender Pkw einen Roller auf seiner Spur und kam auf die Gegenfahrbahn. Moni konnte mit ihrer Sporty dem Fahrzeug noch ausweichen, doch Bollo erwischte es. Da er sein Moped aufrecht zum stehen brachte, konnten die Nachfolgenden sicher stoppen. Die linke Seite der Harley war aufgeschlitzt und Bollo schwer verletzt. Nach ca. 9 Wochen Aufenthalten in Krankenhäusern in Leer und in Sande kam er das erste Mal wieder nach Haus. ———– 2008: Bollo fährt wieder!!
3. Party
Die Organisation der dritten Jahresparty war mit einigen Problemen behaftet. Doch schnell zeigte sich, dass Organisationstalent und Zuverlässigkeit eine große Rolle spielen. Ein großes Problem war, dass die bestellte Bühne 2 Tage vor der Veranstaltung abgesagt wurde. Es stellte sich dann heraus, dass der Sattelauflieger, die Notlösung, sogar eine bessere Variante war. Die Band freute sich genügend Platz zu haben und wir konnten sogar noch einige „Mopeds“ darauf ausstellen.
Die Party war super besucht. Die „Smashing Piccadillys“ (www.smashingpiccadillys.de) kamen super an. Bis 04:00 Uhr am nächsten Tag war der Platz voll und tagsüber waren so viele Harley`s wie noch nie da. (Wir hätten mal zählen sollen.) Auch einige andere Marken waren vertreten. Am nächsten Morgen ab 08:00 Uhr hatte Hardy sein Frühstücksbüfett geöffnet, was gut angenommen wurde.
4. Party
Der Platz am „Friesenhof“ hatte sich inzwischen etabliert. Silke mit ihrer Band RECOVER, www.recover-band.de, machte richtig Stimmung. Auch der Sattelauflieger der Spedition Ahlhorn (http://www.spedition-ahlhorn.de) bewährte sich erneut.
Probleme gab es dann am nächsten Morgen, als der Schankwagen gereinigt werden sollte. Er war verschlossen und der Schlüssel weg. Nachdem wir dann die 4 Schlösser geknackt hatten, fand ihn jemand auf dem Sitz des Manitowoc. Naja, es gibt Schlimmeres. Und wieder war es am Morgen „Danach“ sehr lustig!
Harleystammtisch an Verschiedenen orten
Da Hardy viele Veranstaltungen und nicht nur im Friesenhof zu managen hatte, machte er den Vorschlag, den Treffpunkt des Stammtisches zu wechseln.
5. Party
Die Party war geplant und in allen Zeitungen der Termin veröffentlicht. Inzwischen lief die Organisation reibungslos. Doch nun kam wieder alles anders als gedacht! Man sagte unseren gewohnten Platz ab. Die Termine in den Zeitungen waren nun nicht mehr zu ändern. Große Panik!
Das Angebot des FRF auf dem Rathausplatz in Sande das 5. Jahrestreffen zu veranstalten war toll, doch Zeltmöglichkeiten waren zu weit entfernt.
Wir nahmen das Angebot des Bikertreff am Siel in Sande/Mariensiel an und hatten eine Feier mit „allround service“. Das erste Mal konnten Alle mitfeiern, da keiner grillen oder ausschenken musste. (http://www.btas.de/)
Harleystammtisch Change-over
Die Zeichen der Zeit gehen auch nicht an einem Stammtisch vorüber. Gemeinsame Fahrten sind rar geworden. Ein Paar ist fast jedes Wochenende bei Treffen eingeladen, Andere machen spontan eine Fahrt und wieder Andere müssen fast jedes Wochenende arbeiten. Da wird es zu einem großen Problem, mal einen gemeinsamen Termin zu finden. Alle gehen arbeiten und Viele haben Schichtdienst.
Natürlich, es gibt keine Mitglieder und man kann nicht aus- oder eintreten. Habe ich Spaß dran, dann geh ich zum Stammtisch, habe ich keine Lust, dann nicht. Und es gibt doch einen „harten Kern“!
Der Harleystammtisch hat sich zu einem „Stammtisch“ entwickelt. Man trifft sich und schnackt über Touren, Treffen, Neuigkeiten, gibt/erhält technische Tipps, bestaunt das Moped des Anderen und manchmal gehen auch Teile über den Tisch.
Damit ist das anfangs gesteckte Ziel eigentlich vom „Tisch“, aber die Mopeds werden auch so ordentlich bewegt und was der Eine nicht fährt, fährt der Andere mehr.
……..to be continued
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